Willkommen zu deiner Reise mit Yoga-Hilfsmitteln!

Warum fällt es so vielen schwer, ein einfaches Hilfsmittel wie einen Yoga-Block nicht bloß als "Stütze" zu betrachten, sondern als Werkzeug für echte Körperintelligenz? Diese Frage klingt doch banal, oder? Aber die Wahrheit ist, dass die meisten Teilnehmenden genau an diesem Punkt scheitern: Sie sehen den Block, die Rolle oder das Band als bloße Verlängerung ihres Körpers – nie als etwas, das den Raum zwischen ihnen und der Bewegung selbst verändert. Und das ist einer der ersten Gedanken, die unser unkonventioneller Ansatz ins Spiel bringt: Was, wenn das Hilfsmittel nicht "hilft", sondern bewusst stört, den Fokus verschiebt, die Komfortzone angreift? Genau hier beginnt die Entwicklung eines differenzierteren Verständnisses von Yoga-Praxis. Ein häufiges Hindernis ist die Unsicherheit, wie man Props so einsetzt, dass sie nicht wie eine Krücke wirken. Viele fühlen sich fast "schuldig", wenn sie den Block benutzen, als wäre es ein Zeichen von Schwäche. Aber das Gegenteil ist der Fall. In unserer Arbeit zeigt sich immer wieder: Die bewusste Auseinandersetzung mit diesen Werkzeugen schafft nicht nur körperliches Bewusstsein, sondern auch emotionale Klarheit. Nehmen wir ein Beispiel: Wenn ein Teilnehmer den Block unter den Händen nutzt, um eine Haltung wie den herabschauenden Hund zu modifizieren, geht es nicht bloß darum, die Dehnung zu erleichtern. Es geht darum, ein neues Verhältnis zur Schwerkraft zu entwickeln, die Verbindung zwischen Hand und Boden anders zu spüren – fast wie ein Gespräch zwischen Körper und Raum, das vorher nicht existierte. Diese Art von Aha-Erlebnis ist oft der Wendepunkt. Aber Hand aufs Herz: Es erfordert Mut, diese Denkweise anzunehmen. Viele Praktizierende – selbst erfahrene Yogalehrende – halten noch an der Idee fest, dass "reine" Praxis keine Hilfsmittel braucht. Das ist eine gefährliche Illusion, die oft zu Überforderung oder sogar Verletzungen führt. Unser Ansatz fordert diese Vorstellung heraus. Er zeigt, dass ein bewusster Umgang mit Props nicht weniger professionell ist, sondern im Gegenteil, die Fähigkeit eines Lehrenden unterstreicht, feine Unterschiede wahrzunehmen und gezielt darauf einzugehen. Und am Ende? Entwickeln die Teilnehmenden nicht nur mehr Sicherheit im Umgang mit Hilfsmitteln, sondern auch eine tiefere Verbindung zu sich selbst und ihrer eigenen Praxis. Das ist Transformation in ihrer ehrlichsten Form.

Die Teilnehmer bewegen sich durch das Material in einem Rhythmus, der anfangs fast meditativ wirkt. Eine Lektion beginnt oft mit einer kurzen Demonstration—wie man z. B. einen Yogagurt korrekt anwendet, um die Hüften in einer Vorwärtsbeuge zu stabilisieren. Doch dann wird es plötzlich praktisch. Jeder Teilnehmer greift zu seinem eigenen Gurt, versucht die Bewegung nachzuvollziehen, scheitert vielleicht kurz und lacht leise, bevor der Kursleiter eingreift, um kleine Korrekturen vorzunehmen. Manchmal bleibt die Zeit fast stehen, wenn alle an einer einzigen Haltung feilen. Andere Male geht es schnell, beinahe zu schnell, durch die Grundlagen: „Hier ein Block, dort die Matte, fertig. Weiter!“ Diese Geschwindigkeit kann verwirrend sein, sorgt aber auch dafür, dass man sich voll konzentrieren muss. Ich erinnere mich an eine Stelle, wo ein Teilnehmer seinen Block so hoch stapelte, dass es eher wie ein Kartenhaus aussah als eine Stütze. Und dann gibt es diese Momente, in denen der Kurs plötzlich zurückspringt—wie ein Film, der wiederholt wird. „Wisst ihr noch, wie wir den Gurt am Anfang benutzt haben? Jetzt probieren wir es in einer anderen Haltung.“ Der Wechsel zwischen Tempo und Wiederholung fühlt sich oft wie ein Tanz an, manchmal stolpernd, aber immer irgendwie harmonisch.

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